| Ariadne Daskalakis mit dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln |
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Begegnungen: Drei Konzerte zur Adventszeit Köln – Die vorweihnachtlichen Konzerte des Neuen Rheinischen Kammerorchesters Köln gehören schon beinahe zum Kölner Advent. Neben dem üblichen Konzert in der Basilika St. Aposteln (14.12.) wird das Ensemble erstmalig und aufgrund des großen Zuspruchs mit zwei weiteren Konzerten in der Lutherkirche (07.12.) und in Sankt Augustin im Hause der Steyler Missionare (16.12.) zu hören sein. Das traditionsreiche Ensemble zeigt hier mit seiner Interpretation der barocken Werke in historisch informierter Aufführungspraxis seine große Bandbreite. Mit dem diesjährigen Programm verspricht das Ensemble eine besondere Begegnung mit der Solistin und den barocken Musikwerken von besonderer Klangfülle. Passend zum adventlichen Beginn des Kirchenjahres liegt diesmal der Schwerpunkt auf dem Winter, der mit seiner knirschenden Kälte und Härte am Anfang der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi steht. Doch zunächst beginnt das Programm mit einem besonders prächtigen Stück barocker Hofmusik aus dem Reigen der Darmstädter Ouvertüren von Georg Philipp Telemann – ein Stück Telemannschen Spielwitzes eigens für die Liebhaber opulenter barocker Musik. Etwa 1680 traf der Salzburger Hoforganist Georg Muffat bei einem Studienaufenthalt in Rom auf Arcangelo Corelli, dessen Werk er „mit grossem Lust und Wunder“ hörte. Ganz unter dem Eindruck der Kompositionen des römischen Antipoden zu Vivaldi entstanden auch Muffats erste Concerti grossi, die im „Hause des Herren Corelli“ zur Aufführung kamen. Bald nach seiner Rückkehr nach Salzburg veröffentlichte er den „Armonico Tributo“, dessen Sonate III hier aufgeführt wird. Den Abschluss der winterlichen Rundreise bildet ein Concerto grosso von Pietro Locatelli, das sogenannte „Weihnachtskonzert“. Es entstand in Locatellis zweiter Heimat Amsterdam. Wohlhabende Amsterdamer Bürger ermöglichten dem Violin-Virtuosen ein überdurchschnittlich gut situiertes Leben, im Gegenzug passte er seine Kompositionen der Musikauffassung dieser reichen Musikliebhaber an, ganz an der bürgerlichen Auffassung orientiert. Das Neue Rheinische Kammerorchester Köln spielt in diesen Konzerten erneut unter der Leitung der Violin-Solistin ARIADNE DASKALAKIS, die mit Temperament, Charme und Feingefühl das Orchester anführt, zum klangvollen Solo übergeht und sich wieder in den Klangkörper einfügt. Die Wahl-Kölnerin wirkt als Professorin an der Kölner Musikhochschule und ist als Expertin für Historische Aufführungspraxis wie auch als Solistin international gefragt. Das 1957 gegründete Rheinische Kammerorchester, seit 1993 Neue Rheinische Kammerorcherster Köln, gehört zu den prägnantesten Erscheinungen des Kölner Musiklebens. Zu seinem spezifischen Profil gehört die Vielseitigkeit, die sich durch BEGEGNUNGEN mit unterschiedlichen Musikgenres auszeichnet. Das Repertoire erstreckt sich vom Frühbarock bis zur Musik der Gegenwart, wobei für die Musiker des Ensembles die Beschäftigung mit Aufführungspraxis und Spielweise der Musik aller Epochen zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
Das Programm: Georg Philipp Telemann: Ouverture des nations anciens et modernes, G-Dur TWV 55:G4 Antonio Vivaldi : Violinkonzert f-moll RV 297, “der Winter” aus “Die Vier Jahreszeiten”. Georg Muffat: Sonata III A-Dur aus „Armonico tributo“ Pietro Locatelli: Concerto grosso f-moll op. 1,8 (Weihnachtskonzert) Antonio Vivaldi: Konzert d-moll für 2 Violinen, Violoncello, Streicher und B.c. RV 565 Die Termine:L U T H E R K I R C H E B A S I L I K A S A N K T A P O S T E L N „Haus Völker und Kulturen“ Neues Rheinisches Kammerorchester Köln Lövenicher Str. 17 50321 Brühl Tel./Fax: 02232 23259 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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